Geographie und Geschichte
| Kreis Lippe |
| Maximale Nord-Süd-Ausdehnung: 45 km |
| Maximale West-Ost-Ausdehnung: 50 km |
| Höchster Punkt im Kreis Lippe: Köterberg (Stadt Lügde) 496 m |
| Niedrigster Punkt im Kreis Lippe: Einmündung der Kalle in die Weser 45,5 m |
| Fläche: 1.246,38 qkm (Stand 31.12.1995) |
| Wohnbevölkerung: 360.471 Einwohnerinnen/Einwohner (Stand 31.12.1995) |
| Einwohnerinnen/Einwohner/qkm: 289,21 (Stand 31.12.1995) |
Entstehung des Kreises Lippe
Im Zuge der Neugliederung der Kreise im Lande Nordrhein-Westfalen wurden die beiden ehemaligen Kreise Detmold und Lemgo mit Wirkung vom 1. Januar 1973 zum Kreis Lippe zusammengefaßt. Vorausgegangen war in den Jahren 1969 und 1970 die Gemeindegebietsreform, die zur Bildung der heutigen 16 Städte und Gemeinden aus den vormals selbständigen 158 Dorfgemeinden und 10 Städten führte. Im Rahmen dieser Gemeindegebietsreform wurden die Stadt Lügde und die Gemeinden Harzberg und Kempen-Feldrom des Kreises Höxter dem damaligen Kreis Detmold und die lippische Exklave Grevenhagen dem Kreis Höxter zugeordnet.
Das Gebiet des heutigen Kreises Lippe ist mit dem Gebiet des ehemaligen Landes Lippe, das am 21. Januar 1947 durch den Anschluß an das Land Nordrhein-Westfalen seine Selbständigkeit verlor, nahezu identisch.